Fiji oder das kleine Paradies Caqalai

5th September, 2010 - Posted by Simon - No Comments

Nachdem Fabian abgeflogen war, gab es für mich nur eine Aufgabe: Das Auto muss verkauft werden. Kein einfaches unterfangen, wie sich herrausstellte. Der Markt war schlecht. Viel zu viele Auto und die erwarteten Backpacker werden noch nicht eingetroffen. Und was man macht man in einem solchen Fall? Richtig, man mottet das Auto ein und wartet bis der Markt besser wird. Und warten kann man doch auch ganz gut auf einer tropischen Insel….

Das Auto geparkt und mit einem günstigen Ticket nach Nadi in der Tasche und die ersten 3 Nächte im Hostel reserviert, ging es dann zum Flughafen. Nach 4 Stunden Flug bin ich dann da auch gelandet.

Die nächsten Tage hab ich genuzt um mich ein bisschen an Fiji zu gewöhnen und Pläne zu schmieden. Als Plan hat sich dann herrauskristalisiert, das ich gerne einen weiteren Tauchschein machen würde und das gerne auf einer Insel. So haben Caqalai und ich uns getroffen. ; )

Getroffen habe ich im Hostel auch Henry, einen Kiwi (Neuseeländer), der ein kleines Backpackerresort in Fiji ein bisschen Abseits vom Beaten-Track managed/besitzt. Leider ein bisschen zu weit weg für mich. Trotzdem bin ich mit ihm weitergereist und durfte viel über Fiji und die Kultur lernen.

Nach einer Nacht im Beachhouse an der Coralcoast ging es weiter Richtung Suva, der Hauptstadt. Dort traf ich mich einer Deutschen die ich am Tag zuvor im Beachhouse kennengelernt hatte und die auch nach Caqalai wollte. Zusammen sind dann zu unsere Pickup-Point gefahren. Eine Brücke, eine Hütte und ein paar Fijianer im Nirgendwo, so sieht in Fiji eine Boothaltestelle aus.
Boothaltestelle

Dort wurden wir freunlich empfangen und ich habe angefangen meine Tauchscheintheorie zu lernen. Die nächsten Tage haben ich damit verbracht zu Tauchen:
Die Tauchcrew

zu Schnorcheln:
...

Kokosnüsse zu knacken und zu essen:
Einer von uns beiden wurde getrunken und dann gegessen...

zu Angeln:
Aussie, Fiji, Travelly und ich

Oder einfach nur am Strand zu chillen:
Hausstrand

Oder Kava zu trinken. Kava ist ein typisches Getränk in Fiji. Es besteht aus dem Puler einer zerstoßenen Wurzel, das in Wasser aufgelöst wird. Es wird traditionel in einer großen Schale in der Mitte eine Sitzkreises zubereitet und aus Kokosnussschalen getrunken. Vom Geschmack her ist es ziemlich erdig und nicht wirklich schmackhaft. Die Wirkung ist eine leichte Betäubung des Mundes und angeblich wird man davon müde und entspannt. Das kann ich allerdings nicht so ganz bestätigen, weil ich war davor auch schon sehr entspannt ; ) Das schöne an Kava Sessions ist aber egtl. der soziale Aspekt. Da Kava die wahrnehmungsveränderte Wirkung von z.B. Alkohol oder Cannabis fehlt sind die Gespräche immer auf relativ hohem Niveau. Oft wird dann auch die Gitarre ausgepackt und dann kommt das Richtige Inselfeeling auf. Irgendwie können alle Fijianer singen und jeder zweite Gitarre spielen!! ; )

Aus den Anfangs geplanten 4 Nächten wurden dann ganz schnell 7 und dann plötzlich waren es 9 Nächte und dann wurde es Zeit Caqalai wieder zu verlassen. Schweren Herzens machte ich mich auf den Weg nach Suva. Dort wurde ich sehr herzlich von einem Deutschen Ehepaar und ihren 4 Kindern aufgenommen, die ich 10 Tage zuvor im Beachhouse kennengelernt hatte. Dort verbachte ich eine Nacht und fuhr am nächsten Tag für eine letzte Nacht zurück nach Nadi, von wo mein Flug zurück nach Sydney ging.

Mehr Fotos von Fiji

Posted on: September 5, 2010

Filed under: Allgemein

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