Roadtrip 2 mit Verstärkung aus der Heimat

6th Oktober, 2010 - Posted by Simon - No Comments

Nach meinem Fiji „Urlaub“ hatte ich 2 Wochen Zeit das Auto zu verkaufen. Die hatte ich mir auch dafür freigenommen. Als das Auto dann aber quasi am ersten Verkaufstag an die ersten Interessenten, die sich das Auto überhaupt angeschaut haben, verkauft wurde, war ich ein bisschen planlos und ohne Aufgabe. Diese Pause hat mein Körper dann aber gleich ausgenutzt und ist erstmal krank geworden. Schön mit Fieber und allem drum und dran.

Zum Glück bin ich bis zum 16. Oktober wieder halbwegs genesen gewesen. Denn da rückte die Verstärkung aus der Heimat, in Form von Stefan L. und Shaun H. an.
Im Royal Botanic Garden

Die Beiden hatten während des Hinflug eine, nennen wir sie mal unkonventionelle, Art der Jetlag Bekämpfung vorgenommen. Bier zum einschlafen und weils nicht geholfen hat, nen Kaffee hinterher um wenigstens richtig wach zu sein. Das ganze dew öfteren wiederholt. Deswegen waren die Beiden den ersten Tag auch ein bisschen neben der Kappe ; ), was aber ganz gut zu meiner Restkrankheit gepasst hat.

Nach einem Konzertbesuch am ersten Abend (Oh, Sleeper) waren sie aber überraschend schnell vom Jetlag befreit, so das wir uns Sydney noch ein bisschen anschaunen konnten.
Da gehts runter!

Dann haben wir unseren Wicked abgeholt. You get what you pay for, war in diesem Fall absolut Programm. Wir hatten das billigste vom Billigsten. Aber es fuhr und wenn man keine Ansprüche hat (so wie wir :) konnte man darin auch leben. Die Route die Ostküste hinauf, war ähnlich der mit Fabian 5-6 Monate zuvor. Nur etwas schneller. Die erste Nacht haben wir in Newcastle auf dem selben Parkplatz verbracht, sogar am selben Fleck. Nur diesmal haben wir Delphine zum Frühstück gesichtet.1 Morgen mit dem Wicked

Unseren nächsten Stops waren Port Macquarie mit einer Nacht direkt am Strand inkl. Brush Turkeys und einem Besuch im Koala Krankenhaus. Danach ging es in den Hungry Heads National Park zum Bushcamping inkl. riesiger Dünen und Känguru Besuch.
Nacht 3 Hungy Hill NP

Nacht Nr. 4 waren wir in Minnie Beach. Nicht besonders bemerkenswerkt. Am darauffolgenden Tag fuhren wir nach Byron Bay. Auf dem Weg dorthin hielten wir in dem kleinen Städchen Lennox Head und genoßen dort die Aussicht und sahen den Surfern zu. Dabei entdeckten wir Wale, die einfach ca. 200m vom Strand entfernt entlangschwammen.

In Byron Bay verbrachten wir einen Strandtag bei schönem Wetter (zwischen dem Regen den wir die Tage davor hatten) und gingen Abends auf ein weiteres Konzert (Parkway Drive).

Am nächsten Tag ging es dann nach Tiaro. Die Restarea dort war mir in guter Erinnerung geblieben, also warum nicht nochmal vorbeischaun. Und es war wieder sehr angenehm.

Früh am nächsten Tag ging es dann wieder zu alten Bekannten, Glyn und Carol, meine WWOOFing Hosts in Hervey Bay. Dort wurden wir herzlich empfangen und sind wieder in das alt bekannte Quatier eingezogen. Die nächsten 2,5 Tage haben wir damit verbracht im Garten zu helfen oder angesammelte Computerprobleme zu lösen. Ansonsten war es einfach eine schöne Zeit.

Das Highlight von Hervey Bay war aber natürlich das Whalewatching. Jedes Jahr immigrieren Tausende von Walen entlang der Ostküste. Erst hoch und dann wieder runter. In Hervey Bay bleiben sie oft für eine ganze Weile, was sehr untypisch ist. Somit ist Hervey Bay ein sicherer Platz um Wale zu sehen. So auch bei uns.
what a beauty

Und noch näher:
Mama mit Baby

Nach diesem sehr eindrucksvollen Erlebniss ging es weiter in den Norden zu unserer nördlichsten Station Agnes Water. Dort sind wir wieder am kleinen, spartanischen, schönen Campingplatz am Workmans Beach gelandet.

Einer der Hauptgründe für Agnes Water, war die Möglichkeiten den Beiden das Great Barrier Reef zu zeigen und ihnen eine Möglichkeit zum Tauchen zu geben. Das Lady Musgrave (das war der Reef an dem wir waren) noch deutlich mehr zu bieten hat, habe ich erst dort bemerkt.
Lady Musgrave

Auf meinem Outer Reef Tauchgang hab ich doch glatt einen Manta Ray gesehen. In der Ferne ist er dahin geglitten. Und ich hatte nichtmal gewusst das es die da gibt. Zusätzlich noch einen Bull-Ray mit einer Spannweite von 3m und einen Eagle Ray auf 2 m Entfernung. Wem diese Bezeichnungen jetzt nichts sagen: Es sind alle Rochen. Einer toller wie der andere und alle GROSS! 😀 Der 2. Tauchgang mit den anderen Beiden war dann deutlich weniger spektakulär, aber dadurch das ich mit den Beiden tauchen durfte mindestens genauso toll!
Tauchen

Nachdem wir auf der Hinfahrt nocheinmal Wale gesehen hatten, wurde auf der Rückfahrt nochmal das I-Tüpfelchen aufgesetzt, nachdem wir fliegende Fische gesehen haben. Alles in allem darf man den Tag denk ich auf jedenfall als gelungen bezeichnen!

Am nächsten Tag wurde dann der Versuch gestartet, durch Surfen die Aussie Erfahrung perfekt zu machen. Die Wellen bzw. das kaum Vorhandensein von Wellen, hat das ganze aber ein bisschen schwer gemacht! Aber ich glaub wir hatten doch alle unseren Spass. 😉

Surfking Shaun:
Surfmaster 1
Surfking Steff:
Surfmaster 2

Nach diesem Erlebniss ging es wieder die Ostküste runter Richtung Brisbane, unserem letzten Stop. Unterwegs hielten wir noch eine Nacht in Tiaro und säuberten den Wicked gründlich, sodass wir ihn am nächsten Tag in Vrisbane abgeben konnten.

Über Brisbane gibt es egtl nicht viel zu erzählen. Ausser vlt das ich ganz froh bin, dass das Shoppen nach Souveniers aus praktischen Gründen (das ganze Zeug mitzuschleppen ist nicht so das wahre) bei mir wegfällt. Auswahl zwischen dem selben Tourizeugs in 10 unterschiedlichen Shops zu treffen, nur um dann festzustellen das man nicht genug Geld dabei hat überlass ich dann doch lieber den anderen ; )

Brisbane war aber nicht nur der letzte Stop in der Reise mit Shaun und Stefan, sondern auch meiner eigenen Reise in Australien. Am 4.10.2010 habe ich Australien verlassen. Auf der einen Seite mit einem Lachen, weil ich mich auf den Rest der Reise und Zuhause freue. Auf der anderen Seite aber auch mit einem weinenden Auge, weil ich wunderbare Dinge erleben durfte.

Mehr Fotos von Roadtripp mit Shaun und Steff

Posted on: Oktober 6, 2010

Filed under: Allgemein

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